Stadtratssitzung Illnau-Effretikon vom 4. Mai. Das Gesuch des EIE zur Eiszeitenverlängerung im Eselriet wird angenommen! Dies ermöglicht die Nutzung des heimischen Eises bereits per Mitte September für den ganzen Verein. 

Die Mannschaften dürfen sich darüber freuen das heimische Eis bereits drei Wochen früher als gewohnt einzuspielen. Selbst wenn die langen Reisezeiten nach Kreuzlingen, Weinfelden etc. nicht ganz der Vergangenheit gehören, wird eine Entlastung für Spieler, Trainer, Betreuer und Eltern dennoch spürbar sein. Die mitternächtlichen Rückreisen und die tiefe Trainingskadenz kurz vor dem Saisonstart sind definitiv passé. Nun heisst es für den ganzen Vorstand und die Sportabteilung die Saison 17/18 umzuplanen. Wir halten Euch auf dem laufenden. 

 

Offizielle Medienmitteilung der Stadt Illnau-Effretikon (Kontaktperson: Peter Wettstein)

 

STADTRATSSITZUNG VOM 4. MAI 2017

WINTERSAISON IM SPORTZENTRUM WIRD FÜR DIE SPORTVEREINE VERLÄNGERT

Der Eishockeyclub Illnau-Effretikon (EIE) ist mit einem Gesuch an den Stadtrat herangetreten, die Saisonöffnungszeiten für die Eissportvereine beim überdachten Eisfeld im Sportzentrum Effretikon um drei Wochen vor die bisherigen Winteröffnungszeiten und bei einer sportlich erfolgreichen Saison um eine Woche nachher auszudehnen. Der Stadtrat hat dieses Gesuch gutgeheissen. Ab der Wintersaison 2017/2018 wird das überdachte Eisfeld zwei Wochen vor den Schulherbstferien und bis am zweiten Märzwochenende benutzbar sein. Die Betriebszeiten für den öffentlichen Eislauf und das Ausseneisfeld bleiben unverändert.

Für die personellen und betrieblichen Mehrkosten der Eissaisonverlängerung bewilligte der Stadtrat einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 32‘000 Franken. An diesen Mehrkosten beteiligt sich der EIE mit jährlich 25‘000 Franken.

Im Rahmen der Abstimmung über die Sanierung und Erweiterung des Sportzentrums Effretikon im Frühjahr 2011 wurde davon ausgegangen, dass trotz der Überdachung des Eisfelds die Betriebszeiten unverändert bleiben. Bisher hat der Stadtrat Begehren des EIE zur Saisonverlängerung abgelehnt. Die nochmalige Überprüfung aller Argumente und insbesondere die Bereitschaft des Clubs, den Grossteil der entstehenden Mehrkosten zu übernehmen, haben nun zu einem Meinungsumschwung in der Exekutive beigetragen.

Seit Eröffnung des überdachten Eisfelds im Eselriet entwickelten sich die Mitgliederzahlen des EIE vor allem im Nachwuchsbereich sehr erfreulich. Die modernisierte Infrastruktur und die vorbildliche Juniorenarbeit haben zu rund 30 % mehr jugendlichen Eishockeyspielenden geführt. Vor knapp vier Jahren hat der Schweizerische Eishockeyverband entschieden, die Meisterschaftssaison der Juniorenliegen nochmals deutlich auszudehnen. Die bisherigen Eiszeiten im Sportzentrum Effretikon zwingen die Spieler und meist ehrenamtlichen Betreuer des EIE, ihre Vorbereitungstrainings sowie die Trainingslager jeweils auswärts zu absolvieren. Die Suche nach freien Eisflächen im Frühherbst und Spätwinter gestaltet sich zunehmend schwieriger. Zudem können diese externen Trainings meistens nur spät am Abend stattfinden, da die heimischen Clubs bei der Eiszuteilung logischerweise prioritär behandelt werden. So kam es bisher vor, dass die Effretiker Juniorenmannschaften von Auswärtstrainings erst nach Mitternacht heimkamen.

Die ökologische Betrachtungsweise zeigt, dass ein direkter Vergleich zwischen dem zusätzlichen Energieverbrauch für die Eisaufbereitung und den eingesparten Ressourcen sowie dem verminderten CO2-Ausstoss aufgrund der wegfallenden Autofahrten schwierig ist. Die Überprüfung der Zahlen durch den städtischen Energieberater ergab aber, dass die Relevanz der Energieproblematik bei der Ausdehnung der Wintersaison für das überdachte Eisfeld in jedem Fall marginal und in der städtischen Gesamtbetrachtung eher von verschwindender Bedeutung ist. Generell gilt natürlich, dass es energetisch nicht sinnvoll ist, Eisflächen im Spätsommer zu erzeugen und zu betreiben. Aufgrund der Vorgaben der Sportverbände sind Trainings- und Spielmöglichkeiten im Spätsommer aber zwingend.

Die ordentlichen Sommersaisonzeiten sind durch die verlängerten Betriebszeiten des Eisfelds nicht beeinträchtigt. Mit der aktuellen Infrastruktur wird es wegen der Umstellung von Sommer- auf Winterbetrieb aber nicht mehr möglich sein, die Badesaison im Spätsommer witterungsabhängig kurzfristig zu verlängern. Aus Erfahrung muss aber konstatiert werden, dass die Besucherzahlen im September im Freibad auch bei einem sonnigen Spätsommer rapide abnehmen.

Mit der Verlängerung der Eissaison für die Eissportvereine wird das Sportzentrum Effretikon zusätzlich belebt und die schöne Infrastruktur genutzt. Die Mannschaften des EIE können früher auch mit Heimspielen in die Saison starten und tausende von Autokilometern werden eingespart. Aufgrund seiner Gesamtwürdigung erachtet es der Stadtrat als richtig, auf seine bisherigen Beschlüsse zurückzukommen und dem Gesuch des EIE zur Eissaisonverlängerung zu entsprechen.


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