EIE lässt zum Playoff-Auftakt nichts anbrennen

29. Januar: Illnau-Effretikon - Schaffhausen 9:4

Nach über einem Monat ohne Ernstkampf wieder in den Spielbetrieb zurückzukehren und das gleich noch mit den Playoffs, das ist kein leichtes Unterfangen für ein Amateurteam. Zweitligist EHC Illnau-Effretikon (EIE) hat diese Aufgabe schadlos gemeistert. Im Playoff-Achtelfinal gegen Schaffhausen, den Tabellenachten der Gruppe 1, gewann der EIE das Startspiel 9:4 und legte in der Best-of-3-Serie vor.

Bericht: Zürcher Oberländer (zo)

 «Das war ein perfekter Auftakt», freut sich EIE-Sportchef Mike Häbig. Bereits am Dienstagabend könnten die Oberländer sich mit einem Sieg in Schaffhausen für die Viertelfinals qualifizieren. Nach der Qualifikation, die am 20. Dezember unterbrochen und nicht fertig gespielt wurde, hatte der EIE in der Gruppe 2 den ersten Rang belegt.

 

Dem EHC Illnau-Effretikon (links Claudio Beltrame) ist der Playoff-Auftakt gelungen.
(Foto: Christian Merz)

Mit Verspätung souverän

Beim perfekten Auftakt in die entscheidende Saisonphase verzeichnete das Team von Trainer Roman Diethelm Startschwierigkeiten. Zwar ging der EIE schon früh in Führung, als Philip Beeler ein schönes Kombinationsspiel mit Alexander Tkachenko erfolgreich abschloss. Danach traten die Gastgeber vor knapp 200 Zuschauern zwar dominant auf. Sie bauten ihre Führung aber nicht aus, sondern liessen gegen Drittelsende nach und liessen Lauffreude vermissen. Das bestraften die Schaffhauser in der 18. Minute mit einem Powerplay-Treffer zum 1:1. Und zu Beginn des Mitteldrittels musste der EIE gar das 1:2 hinnehmen, als nach einem individuellen Fehler gleich drei Schaffhauser vor Torhüter Michael Bachofner auftauchten.

Doch verunsichern liess sich der EIE von alledem nicht – im Gegenteil: Die Gastgeber reagierten in aller Deutlichkeit. Carlo Fäh vollendete einen Konter zum 2:2, Verteidiger Lukas Wimber enteilte in Unterzahl und vollendete im Stil eines routinierten Stürmers zum 3:2. Und dann kam in der 32. Minute der grosse Auftritt von Lorenz Kuhn. Mitten in eine Schaffhauser Druckphase hinein erzielte er zwei Treffer innert 20 Sekunden. Das war die Vorentscheidung, Kuhn zwang den Gegner zu einem Timeout und einem Torhüterwechsel. 

Die Gangart wurde härter

Die Partie wurde danach gehässiger und körperbetonter – doch der EIE liess nichts mehr anbrennen. Marco Thaler, Fabio Giacomelli, Claudio Beltrame und erneut Kuhn erzielten die weiteren Tore. Schaffhausen betrieb im Schlussabschnitt lediglich noch etwas Resultatkosmetik. Das durchaus positive Bild wurde allerdings durch den Ausfall von Mirco Hofer getrübt – er musste mit einer Hirnerschütterung ins Spital und wird dem EIE auch heute Dienstag fehlen.

Einfacher dürfte es im Auswärtsspiel in Schaffhausen nun nicht werden. «Wir erwarten harte Gegenwehr», sagt Sportchef Häbig. «Wir dürfen uns aber nicht auf die Mätzchen des Gegners einlassen, sondern müssen unser Spiel spielen und Tempo machen. Dann kommt es gut.» (zo)


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