Spielbericht 1. Mannschaft, Sa. 17.02.2007 17:00 gegen Herisau

1. Mannschaft, Sa 17.02.2007 17:00 gegen Herisau, Feld: Eselriet

Eishockey, Meisterschaft 2. Liga, Gruppe 2: Illnau-Effretikon – Herisau 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)

EIE trifft nach 3:2 Heimsieg über Herisau in Playoffs auf Luzern

hmi. Im letzten, sechzig minütigen hoch dramatischen Gruppenspiel gegen den SC Herisau gelang dem EHC Illnau-Effretikon (EIE) vor 278 Zuschauern (Saisonrekord) mit 3:2 (1:1, 1:0, 1:1) die Revanche für die 2:3 Vorrundenniederlage im Appenzell. Der EIE verteidigte damit den zweiten Schlussrang und trifft im Viertelsfinal der Playoffs samstags mit Heimvorteil auf Luzern.

Was für ein grotesker Abschluss der Gruppenspiele! Anfangs Februar wurde der EHC Illnau-Effretikon (EIE) vom Rheintaler Publikum mit Schimpf und Schande verabschiedet. Der EIE hatte damals nach einer 4:0 Führung und trotz höchst einseitiger Strafenflut sowie einem anullierten Treffer fünf Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit, in der Verlängerung doch noch gewonnen. Ein Gästesieg, der den verblendeten Zuschauern absolut nicht passte. Die EIE-Spieler und der Betreuerstab wurden mit brennenden Zigarettenstummeln beworfen und durch die Rheintaler-Lamas von der Tribüne aus bespukt. Der heimische Mob verwünschte die Zürcher auf primitivste Art und Weise und wünschte dem EIE lautstark nur das Schlechteste für die sportliche Zukunft. Doch im Vorfeld des letzten Gruppensieges kippte die Stimmung im Rheintaler-Lager plötzlich. Nachdem auch die Rheintaler mit etwas Verspätung die Rechenaufgabe gelöst hatten war ihnen klar, dass man sich nun auf die EIE-Seite schlagen musste. In der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen. Als verspätetes Weihnachtsgeschenk wünschten sich die Rheintaler, dass der EIE sein letztes Heimspiel gegen Herisau gewinnen würde. Doch es war nicht die Sympathie zu den Zürcher Oberländern, sondern blosser eigener Egoismus. Bei einem Heimsieg Rheintals über Prättigau-Herrschaft und einem EIE-Sieg über Herisau wäre nämlich Rheintal auf Kosten der Appenzeller in die Playoffs eingezogen.

Höchst frustriert zerlegte Christian Schiess kurz nach 19 Uhr seinen Hockeystock im Eselriet. Die Enttäuschung über die 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) Auswärtsniederlage war den Herisauern mächtig im Gesicht geschrieben. Wuchtig kickte Schiess den zerlegten Stock unter die EIE-Spielerbank. Auch Roger Nater war plötzlich mäuschenstill. Der headcoach, der den SC Herisau erst vor wenigen Tagen übernommen hatte, nahm zuvor drei Drittel lang das kleine Eishockey-ABC durch. Nater war mit dem Auftritt seiner Spieler im Eselriet über weite Strecken absolut nicht zufrieden. Man sei nicht kompakt, man führe die Zweikämpfe nicht zu Ende und lasse dem Gegner auf den Aussenbahnen zu viel Raum.


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