Spielbericht 1. Mannschaft, Sa. 21.01.2006 17:00 gegen Chiasso, Feld: Eselriet

Eishockey, 2. Liga Gruppe 1: Illnau-Effretikon – Chiasso 2:8 (0:1, 0:0, 2:7)

Neun Treffer im Schlussdrittel besiegeln 2:8 Kanterniederlage des EIE

hmi. Die Bestätigung der letzten zwei Heimsiege (über Luzern Lakers und den Küssnachter SC) ist dem EHC Illnau-Effretikon gründlich misslungen. 0:1 lag der EIE im Schlussdrittel in Rückstand. Verbunden mit dem 1:3 exakt zum letzten Seitenwechsel (50:00) erfolgte der Totaleinbruch der Zürcher Oberländer. Im Schlussdrittel fielen nicht weniger als neun Tore. Illnau-Effretikon verlor 2:8 (0:1, 0:0, 2:7).

Das EIE-Trainerduo Dieter Wieser/Urs Wegmann zeigte sich vor Spielbeginn zuversichtlich. Illnau-Effretikon hatte in seinen zwei letzten Heimspielen nicht nur im Offensivbereich überzeugt und (16 Tore erzielt), sondern auch nur deren drei (gegen Luzern) kassiert. Dass dem EIE gegen die Luzerner Lakers und beim 5:0 Shutout über den Küssnachter SC (KSC) eine fast hundertprozentige Chancenauswertung gelang, erfreute das Trainerduo. Dass für das Heimspiel gegen Chiasso aber Ronnie Leuthold (WEF-Polizeieinsatz), Roman Hardmeier und Mario Bosshard (beide ebenfalls aus beruflichen Gründen) nicht zur Verfügung standen, forderte von Wieser/Wegmann, dass „wir heute unsere Formation auf einigen Positionen umstellen müssen“, bestätigte Dieter Wieser. Mike Häbig, zuletzt gegen den KSC unbezwungen, blieb EIE-Torhüter Nummer 1. Für den erkrankten Ersatzkeeper nominierten Wieser/Wegmann mit Patricia Elsmore, die eben aus den USA zurück gekehrte Torsteherin der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft, die sich jetzt beim EIE-Frauenteam in den Playoffspielen auf die Olympiade 2006 in Turin vorbereitet. Patricia Elsmore kam absolut desolater EIE-Vorstellung in den letzten zehn Minuten (sechs Gegentore!) nicht zum Einsatz.

Im Vorfeld des Treffens gegen den HC Chiasso kannte man beim EIE die Ausgangslage. Insbesonders die Tatsache, dass die Tessiner ihren langjährigen Keyplayer Marco Buholzer (spielte die Vorrunde beim HC Nivo) zurück holten, hätte und liess beim EIE die Alarmglocken läuten. Die Spielweise Buholzers ist unlängst vielen bekannt. Seine Rushes hinter dem eigenen Tor hervor, mit denen er viel Schwung holt um dann mit starker Einzelaktion über das ganze Spielfeld vorprellend, für Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu sorgen, ebenfalls bekannt. „Wir haben uns die ganze Woche auf diese Spielvariante eingestellt“, bestätigte Wieser. Wenn das stimmen sollte und der EIE seine letzten Trainingseinheiten speziell auf Buholzer abstimmen wollte, muss jetzt klar attestiert werden, dass dieses Unterfangen misslang.


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