Spielbericht 1. Mannschaft, Sa. 26.11.2005 17:00 gegen Nivo, Feld: Eselriet

Eishockey, 2. Liga, Gruppe 1: Illnau-Effretikon – Nivo 4:5 (1:2, 2:3, 1:0)

Böses Erwachen für Illnau-Effretikon gegen routiniertes Nivo

hmi. Muss der EHC Illnau-Effretikon (EIE) sein Saisonziel bereits vor Ablauf der Vorrunde revidieren? Hat der EIE mit der nunmehr bereits fünften Saisonniederlage, erlitten mit 4:5 (1:2, 2:3, 1:0) im Heimspiel gegen den HC Nivo, den Einzug in die Playoffs vorzeitig verspielt? Über weite Strecken überzeugten die Zürcher Oberländer gegen Nivo nicht, kassierten dumme und vermeidbare Gegentreffer und legten im Abschlussbereich wieder teils eklatante Schwächen auf.

Verbunden mit dem letzten Sirenenton jubelten die Spieler. Man konnte glauben, die Sieger hätten soeben die Meisterschaft gewonnen. Und das siegreiche Team zollte seinem Anhang Respekt und wurde mit einer Standing ovation belohnt. Jubelszenen im Eselriet, doch nicht für die einheimische Mannschaft. Acht mitgereiste Fans aus Faido feierten den Sieg ihrer Mannschaft HC Nivo stimmungsvoll. Katzenjammer hingegen auf Seiten des EHC Illnau-Effretikon. Das böse Erwachen für den EIE begann bereits in der Startminute. Mental absolut nicht bereit, kassierten die Zürcher Oberländer bereits mit dem ersten Gegenangriff den 0:1 Rückstand. Ganze 38 Sekunden waren gespielt, als Damiano Marzoli das Zuspiel von Samuele Azzola reaktionsschnell bei Mike Häbig einschieben konnte. Illnau-Effretikon schien überrascht vom aufsässig und äusserst aggressiv, aber stets fair aufspielenden Gast. Wie in jüngster Vergangenheit offenbarte sich wieder die derzeitige schlechte Chancenauswertung. Der EIE erspielte sich nämlich wiederum sehr viele erfolgsversprechende Möglichkeiten, tat sich aber bei der Umsetzung dieser in Tore äusserst schwer. Hinzu kamen wieder viele kleine individuelle Fehler. Fehlpässe und Scheibenverluste wie zuletzt am vergangenen Donnerstag im Derby bei Bassersdorf, wo der EIE schon drei dumme Gegentreffer einstecken musste. Gegen Nivo machten sich die Fehler nun doppelt negativ bemerkbar. Einerseits fand Illnau-Effretikon so den eigenen Rhythmus nie, anderseits lud man die Tessiner postwendend zu Kontermöglichkeiten ein. Das Kader des HC Nivo hat sich auf diese Saison hin deutlich stabilisiert. Die Verpflichtung von Marco Buholzer, dem einstigen ZSC-Spieler, der zuletzt während Jahren beim HC Chiasso für stete Torgefährlichkeit sorgte, machte sich jetzt bezahlt. Buholzer war, obschon die EIE-Verantwortlichen dessen Gefährlichkeit hätten wissen müssen, der Schlüsselspieler. Wenn auch dem Eis, war der hochgewachsene Flügelstürmer der ersten Line kaum von der Scheibe zu trennen. Und konnte Buholzer mit seiner bekannten Art hinter dem eigenen Tor mit viel Schwung Gegenangriffe auslösen, folgten stets heisse Szenen vor dem EIE-Kasten.


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