Spielbericht 1. Mannschaft, So. 06.11.2005 20:15 gegen Chiasso, Feld: Chiasso

Eishockey, 2. Liga, Gruppe 1: Chiasso – Illnau-Effretikon 6:5 (1:1, 3:2, 2:2)

EIE vermag wichtige Spiele im Moment nicht zu gewinnen

Der letztjährige Playoff-Teilnehmer EHC Illnau-Effretikon (EIE) kommt heuer nicht vom Fleck. Die Mannschaft von Dieter Wieser/Urs Wegmann bezog im fünften Meisterschaftseinsatz bereits die dritte Saisonniederlage. Sonntags verloren die Zürcher Oberländer bei Chiasso 5:6 (1:1, 2:3, 2:2). Begünstigt durch negative Begleitumstände (Ansetzung des Spieles sonntags auf 20.15 Uhr) profitierten die Platzherren und zeigten am Ende wieder einmal ihr grässliches Gesicht. Selbst hohe Vereinsfunktionäre scheuten sich nicht, nach Spielschluss ausgerüstet mit Stöcken, sich an einer Massenschlägerei zu beteiligen.

Es mutet schon sehr komisch an. Zum sechsten Punktespiel der laufenden Saison konnte Chiasso bereits zum fünften Mal(!) mit Heimvorteil antreten. Seit letztem Jahr hängt der Haussegen zwischen Chiasso und dem EIE besonders schief. Mit 6:3 hatte der EIE das letzte Treffen am 4. Dezember 2004 in Chiasso gewonnen. Am 12. Februar forderten die Südschweizer in Effretikon nach acht Minuten Spielzeit und einem 0:2 Rückstand wegen ‚Dauerregen’ provokativ einen Spielabbruch. Zur Nachtragspartie, vom Verband auf Donnerstag 17. Februar angesetzt, trat Chiasso dann nicht mehr an. Aus Rache für die damalige 0:5 Forfait-Niederlage bestellte Chiasso den EHC Illnau-Effretikon nun auf Sonntag und setzte die Partie zur spätmöglichsten Zeit (20.15 Uhr) an. Dass ein früherer Spielbeginn wegen eines Anlasses im Centro Sportivo nicht möglich sei, konnte vor Ort eruiert werden. Illnau-Effretikon startete nach dem 8:0 Auswärtssieg beim Küssnachter SC gut und optimal. „Unsere Spieler vermochten das umzusetzen, was wir bei der Teamsitzung besprachen“, bestätigte Dieter Wieser. Mit einem Sololauf brachte Roman Hardmeier den EIE nach knappen 16 Minuten in Führung. Chiasso, das seine ersten drei Heimspiele (alle in Folge) gegen Bassersdorf (3:1), Nivo (5:3) und Ascona (4:3) zu gewinnen vermochte, schaffte wenige Sekunden vor der ersten Drittelssirene durch einen Powerplaytreffer von Marco Aletti (Ausschluss Ueli Hild) den Ausgleich.

Wieder einmal erwies sich dann eine Drittelspause als eigentlicher Rhytmusbrecher bei Illnau-Effretikon. „Wir gingen bewusst mit einer Defensivtaktik ins Spiel“, verriet Dieter Wieser.


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