Spielbericht 1. Mannschaft, Sa. 19.03.2005 20:15 gegen Luzern, Feld: Luzern

Eishockey 2. Liga, Playoffspiel um 3./4. Schlussrang: Luzern Lakers – Illnau-Effretikon 3:4 (0:2, 1:1, 2:1)

EIE holt sich gegen Luzern Lakers den dritten Schlussrang

hmi. Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) profitierte im kleinen Finalspiel um den 3./4. Schlussrang der laufenden Zweitliga-Playoff (Gruppe Ostschweiz) von der Tatsache dass sich Gastgeber Luzern Lakers einmal mehr selbst überschätzte, über weite Strecken hochnässig agierte und schlechte Chancenauswertung praktizierte. Die Zürcher Oberländer waren effizienter und holten sich dank Toren von Captain Christian Sigrist und Patrik Sommer, sowie den zwei Treffern von Ronnie Leuthold mit einem 4:3 (2:0, 1:1, 1:2) Auswärtssieg den dritten Schlussrang.

Jetzt können auch die EIE-Spieler ihre Hockey-Utensilien endgültig auslüften und bis am 24. August in den Schrank hängen. Dann geht die Mannschaft von Dieter Wieser/Urs Wegmann wieder auf das Eis. Entschieden ist die Frage nach dem Bronzeplatz der laufenden Zweitliga-Playoffs. Allerdings noch nicht, wer zusammen mit Arosa(?), oder/und Seewen(?) in die Erstliga aufsteigen wird. Ligachef Albert Raz erliess nämlich am 12. Januar die Meldung an die Vereine, dass die Aufstiegsmodalität noch unbestimmt sei. „Auf Grund der aussergewöhnlichen Situation mit dem Fusionsplan von Uzwil und will, kann es im Extremfall vorkommen, dass nicht nur eine Mannschaft, sondern maximal drei Teams aufsteigen können“. Diesbezüglich machte man sich in Luzern seither grosse Hoffnungen, neben dem Duo Arosa/Seewen doch noch als Nutzniesser profitieren zu können. Gemäss erstem Wettspielreglement der Playoffs, hätte auch die Entscheidung um den 3./4. Schlussrang mit einer ‚Best-of-three’-Serie ausgetragen werden sollen. Doch Luzern und der EIE fällten einen Vernunftsentscheid und beliessen es auf einem einzigen (Auswärts)-Spiel für den EIE in Luzern.

Allerdings offenbarten die Innerschweizer samstags einmal mehr ihr zweites Gesicht. Obwohl mit absolutem Vollbestand angetreten (bei Illnau-Effretikon fehlten die beiden treffsicheren Stürmer Christian Koster und Andreas Kessler), wirkte Luzern über weite Strecken hochnässig, unkonzentriert im Abschluss und verlor auch klar das Duell der beiden Torhüter (Steve Cottier gegen EIE-Keeper Mike Häbig).

Die Strafenbilanz beider Teams (3:2 Zweiminutenausschlüsse), verdeutlicht, dass in diesem Match grössten teils die Motivation auch etwas fehlte. Mit dem Spiel (und einer 1:4 Niederlage) in Luzern hatte am 2. Oktober vergangenen Jahres die Meisterschaft für den EIE begonnen. Die Zürcher Oberländer revanchierten sich später im Rückrundenspiel auf dem Eselriet mit einem 5:4 Heimspieg über die Mannschaft von Head-Coach Stefan Reist.


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