Spielbericht 1. Mannschaft, Mi 02.03.2005 20:00 gegen St.Gallen, Feld: Herisau

Eishockey, 2. Liga: Playoff-Viertelsfinal, Rückspiel: St. Gallen – Illnau-Effretikon 1:5 (1:1, 0:3, 0:1)

Dritte Partie mit EIE-Heimvorteil entscheidet

hmi. Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) bleibt im Rennen um den Titel des Zweitliga-Regionalmeister Ostschweiz. Nach der mit 4:6 verlorenen Samstagspartie in Effretikon gegen St. Gallen, erzwang die Mannschaft von Dieter Wieser/Urs Wegmann jetzt dank eines 5:1 (1:1, 3:0, 1:0) Auswärtssieges in Herisau über St. Gallen ein drittes Treffen im Playoff-Viertelsfinal. Dieses wird, sofern das Wetter es zulässt, samstags am Schlusstag auf der Kunsteisbahn Eselriet ausgetragen (17 Uhr).

Die Verantwortlichen des EHC Illnau-Effretikon (EIE) haben jetzt bis Freitag, 12 Uhr Zeit, um dem Verband und Gegner den Austragungsort der dritten und letzten Vierteslfinal-Playoffpartie zu nennen. Der Verband schreibt zwingend bei schlechter Witterung eine Halle als Bedingung vor, denn Playoffspiele werden nicht verschoben. Und müssten diese wegen Regens oder Schnee abgebrochen werden, ginge der Sieg (Forfait) an die Gäste. Als Alternative prüft EIE-Sportchef Daniel Wegmann jetzt die allfällige Benützung der Eishalle Wetzikon, falls Petrus oder Frau Holle wirklich nicht mitspielen sollten.

Dass Wegmann jetzt vor dem Dilemma steht, wo der EIE sein letztes Heimspiel der Saison 2004/05 austragen kann, verdankt er seinen Spielern. Hätten diese nämlich das Rückspiel gegen St. Gallen in Herisau verloren, währe die Meisterschaft für die Zürcher Oberländer bereits vorbei gewesen. Doch der EIE unterstrich mit aller Deutlichkeit, dass man sich mit einer anderen Leistung gegenüber den Ostschweizern zeigen wolle. Die Ausgangslage für die Zürcher war klar. Sieg – unter allen Umständen (Wie? Das war Nebensache).

Dazu war nötig, dass Illnau-Effretikon gegenüber der ersten Partie vom vergangenen Samstag sein Defensivkonzept etwas ändern würde. Im ersten Viertelsfinal-Playoffspiel hatte der EIE drei von sechs Gegentoren in Powerplayphasen kassiert, weitere davon waren klassische Kontertore. Das Team von Wieser/Wegmann war also vorgewarnt und das EIE-Trainerduo musste wegen des Ausfalles von Andreas Kessler (Sehnenentzündung) und Marcos Kuhn (vorzeitiges Saisonende?) sein Kader auf einigen Positionen punktuell umbesetzen.

Die Vorteile vor Spielbeginn lagen also auf Seiten der St. Galler, denn der EIE war ob der 4:6 Niederlage gezwungen, im zweiten Treffen die Initiative zu übernehmen. Diese Rollenverteilung kam dem Team von Franco Tanner natürlich entgegen, denn St. Gallen rechnete sich damit wieder viele Konterchancen aus. Wie bereits im ersten Aufeinandertreffen erspielte sich Illnau-Effretikon von Beginn weg ein Chancenplus. Scheiterten die EIE-Stürmer samstags im Abschluss, erzielten sie diesmal den ersten Treffer. Nach knappen fünf Minuten traf Christian Koster (allein postiert auf der Lauer direkt vor Torhüter Michael Rossi), auf Zuspiel von Ronnie Leuthold und Carl-Oskar Nicolai. Die Freude ob des Torjubels dauerte nicht mal eine Minute. St. Gallen konterte eiskalt und erfolgreich.


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