Spielbericht 1. Mannschaft, Sa. 26.02.2005 17:00 gegen St.Gallen, Feld: Eselriet

Eishockey, 2. Liga, Playoff-Viertelsfinal: Illnau-Effretikon – St. Gallen 4:6 (0:2, 4:2, 0:2)

Jetzt braucht der EIE ein drittes Playoffspiel

hmi. Die erste Viertelsfinal-Playoffpartie der Zweitligisten zwischen dem EHC Illnau-Effretikon (EIE) und St. Gallen endete samstags auf dem Eselriet mit einem 6:4 (2:0, 2:4, 2:0) Sieg der Ostschweizer. Mittwochs um 20 Uhr findet in Herisau das zweite Spiel der Best-of-three-Serie statt mit zwei Optionen für den EIE. Entweder Sieg und damit drittes Treffen samstags im Heimvorteil oder, bei weiterer Niederlage vorzeitiges Saisonende.

Vergeblich zerbrachen sich Dieter Wieser und Urs Wegmann vor Spielbeginn darüber die Köpfe, welche fünf Spieler sie trotz zwanzig minütiger(!) Verlängerung im Falles eines Unentschiedens in das abschliessende Penaltyschiessen schicken würden. Auch die Reihenfolge, in welcher die fünf nominierten Schützen antreten würden, musste bis ins Detail abgesprochen sein. Schliesslich legte sich das EIE-Trainerduo auf Marcos Kuhn, Martin Markus, Ronnie Leuthold, Claudio Kaul und Andreas Meisterhans fest. Vorweggenommen. Zu diesem Showdown kam es nicht. Allerdings bestand die Möglichkeit dazu sehr lange, doch dann sollte eine dumme Bankstrafe den EIE in diesem Match unmittelbar zu Beginn des Schlussdrittels abermals, zum vierten Mal, in Rücklage bringen.

Auf dem Eselriet trafen sich zum Playoff-Auftakt zwei Teams, die auf erfolgreiche Gruppenspiele zurück blicken konnten, beide aber eigentlich gar nicht in die Erstliga aufsteigen wollen. St. Gallen hatte 15 von seinen insgesamt 22 Punktespiele gewonnen, der EIE in der Gruppe 1 gar deren 17. In der gleichen Zeit hatten die Platzherren 109 Tore erzielt (St. Gallen als drittplatziertes Team der Gruppe 2) deren 80. Gespannt war man also auf den Direktvergleich, zumal St. Gallen ein überaus routiniertes Team an durchwegs älteren aber sehr erfahrenen Akteuren stellt. So beispielsweise die ‚alt bekannten’ und früheren Reizfiguren Thomas und Yvan Griga. Die Griga-Brüder flüchteten einst 1968 beim Einmarsch der Russin in Prag in die Schweiz. In Uzwil begann die Hockeykarriere. Sowohl Yvan (mit Stationen bei Langnau/Herisau/Davos/Fribourg-Gotteron und dem ZSC), sowie Thomas bei Herisau/Biel/Fribourg/Servette und Ajoie, schafften es bis in die Nationalliga. Für Thomas Griga war der Playoff-Viertelsfinal ein Wiedersehen mit dem Eselriet und dem EHC Illnau-Effretikon. Von Vorwärts-Bruggen kommend, bestritt Griga die Saison 1996/97 mit dem EIE, nachdem die Zürcher Oberländer zum vierten Mal (und letztmals) in die Erstliga aufgestiegen war.

Illnau-Effretikon begann druckvoll, scheiterte aber in der Anfangsphase immer wieder an St. Gallens-Keeper Michael Rossi. Diesen schossen die Platzherren richtig warm. Und wie besagt ein Sprichwort? Wer die Tore nicht macht – kriegt sie. Auf brutale Art und Weise bestätigte sich das in Effretikon. Nachdem Markus, dann Röder und Meisterhans beim ersten Ausschluss von Thomas Griga, nicht trafen, liess die Mannschaft von Trainer Franco Tanner bereits gefährliche Konterstärke durchblicken. Dass St. Gallen mit Remo Tanner und Milan Cechmanek zu überaus vielversprechenden Breaks kamen, hätte Illnau-Effretikon eigentlich warnen sollen.


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