Spielbericht 1. Mannschaft, Sa 05.02.2005 17:30 gegen Küssnacht a.R., Feld: Küssnacht a.R.

Eishockey 2. Liga, Gruppe 1: Küssnachter SC – Illnau-Effretikon 1:1 (1:1, 0:0, 0:0) nV

EIE schafft dank hart erkämpftem Auswärtspunkt definitiven Playoffeinzug

hmi. Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) hat den Playoffeinzug vorzeitig und definitiv geschafft. Dies, dank eines 1:1 (1:1, 0:0, 0:0) Remis trotz Verlängerung beim Küssnachter SC. Die kampfbetonte Partie war bis zum Schlusspiff in der 65. Minute heiss umkämpft und umstritten. Die beiden einzigen regulären Treffer fielen im Startdrittel und dort innert Minutenfrist. Ein Kicktor (27:29) und Treffer nach Handpass (34:07) wurden berechtigterweise durch die nicht immer sicher wirkenden Schiedsrichter Rogger/San Pietro den Platzherren verwehrt.

Es war insbesonders für den Küssnacher SC (KSC) ein Match von kapitaler Bedeutung. Die Innerschweizer machen sich selbst noch immer Hoffnungen auf den Einzug in die Finalrunde, zumal sie donnerstags ihre Auswärtspartie im Klotener-Schluefweg gegen Bassersdorf problemlos 7:1 (1:1, 4:0, 2:0) gewannen und sich in den zwei noch verbleibenden Runden ganz auf Chiasso ausrichten müssen. Der EHC Illnau-Effretikon reiste seinerseits mit klaren Ambitionen in die Innerschweiz. „Wir wollen den einen Punkt holen um definitiv in die Finalrunde zu kommen“, bestätigte Dieter Wieser, der für dieses schwere Auswärtstreffen das Coaching seinem Trainer-Kollegen Urs Wegmann überliess. „Heute machen wir den Sack vorzeitig zu“, betonte vor Spielbeginn auch EIE-Verteidiger André Thalmann. Wie hart und verbissen Punktekämpfe in der Rigihalle für Gastmannschaften verlaufen können, war den EIE-Spielern vom letzten Auftritt her noch bestens in Erinnerung.

Illnau-Effretikon komplett, das heisst, auch wieder mit Andreas Meisterhans, der sich im Spitzenkampf auswärts in Seewen Rippenverletzungen zu zog (spielte in Küssnacht im Schlussdrittel erstmals wieder mit), hatte eine klare taktische Marschroute fixiert. Diese bestand darin, den Gegner vorerst anrennen zu lassen. Dann wollten die Zürcher mit schnellen Konterangriffen selbst die Initiative ergreifen. Über weite Strecken ging das aber nicht ganz wunschgemäss auf. Die von Markus Spahr gecoachten äusserst heimstarken Platzherren (Küssnacht verlor in dieser Saison nur das eine Heimspiel gegen Leader Seewen mit 5:10), wählten von Beginn weg ein konsequentes und überaus aggressives Offensivspektakel. Damit unterstrich Küssnacht seinen Willen, die zwei Punkte in der Rigihalle behalten zu wollen. Im ersten Drittel dominierten die Platzherren, weit mehr als es dem EIE lieb sein konnte. Der Küssnachter SC verstand es, mit kämpferischer Grundhaltung, den EIE in dessen Verteidigungszone zurück zu drängen. Und Mike Häbig hatte diesmal alle Hände voll zu tun. Zu den erhofften Kontermöglichkeiten kam Illnau-Effretikon im ersten Drittel nicht wie erhofft. Dazu praktizierten die Küssnachter ein zu starkes, aufsässiges und etwas riskantes Forechecking, hatten aber meist Erfolg und erkämpften sich viele Scheiben in der gegnerischen Zone. Das Spiel entwickelte sich von Beginn weg zu einem offenen Schlagabtausch, ein körperbetonter Fight, in welchem die Spannung sich stetig steigerte und zuletzt für beide Teams zum Zitterspiel wurde.


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