Spielbericht 1. Mannschaft, Sa. 29.01.2005 20:15 gegen Ascona, Feld: Ascona

Eishockey, 2. Liga, Gruppe 1: Ascona – Illnau-Effretikon 4:5 (0:1, 3:2, 1:1) nV

EIE verspielte 3:0 Führung und gewann Overtime dank Martin Markus

hmi. Mit zwei zweistelligen Kantersiegen (über Sursee und Bassersdorf) startete der EHC Illnau-Effretikon (EIE) ins Jahr 2005. Nach dem 2:1 im Spitzenkampf bei Seewen holten sich die Zürcher Oberländer jetzt den zweiten Auswärtssieg in Folge über die Overtime. In Ascona verspielte der EIE eine 3:0 Führung und musste gegen die konterstarken Tessiner nach einem 4:4 Zwischenstand in die Verlängerung. Martin Markus krönte mit seinem zweiten Tor nach 73 Sekunden eine herrliche Kombination zum 5:4 (1:0, 2:3, 1:1) Siegtreffer.

Auf dem Autobahnrastplatz Erstfeld trafen sich Zweitligist Illnau-Effretikon und der Zürcher Schlittschuh-Club. Spieler und Betreuer unterhielten sich. Beide Mannschaften kannten ihre Aufgabenstellung und die Tatsache, auf heimstarke Gegner zu treffen. Scherzeshalber wurde darüber spekuliert, welche Spieler man jetzt für den weiteren Weg noch schnell austauschen könnte. Der ZSC musste zu Ambri (verlor 1:3), der EIE noch etwas weiter, nach Ascona. Und mit einem etwas mulmigen Gefühl fuhren die Zürcher Oberländer zur Pista Siberia. Dort hatte der EIE seinen letzten Auftritt mächtig versiebt und mit 3:4 verloren. Drei Gegentreffer kassierte die Mannschaft von Dieter Wieser/Urs Wegmann damals durch Shorthander. Das sollte sich nicht wiederholen. Illnau-Effretikon war somit über die Konterstärke der Tessiner vorgewarnt. 30 Minuten dominierte der zweitrangierte EIE dann nicht nur im optischen Bereich. Die Gäste zeigten sich punkto Spielkultur und einstudierter Aktionen dem Gegner weit überlegen. Auch was das Chancenplus betraf, hatte Illnau-Effretikon wohl dermassen viele exzellente Möglichkeiten, um locker zwei Partien gewinnen zu können. Mager war die Torausbeute bereits im Startdrittel, wo sich fast im halb Minuten Takt die kapitalen Einschussoptionen des Playoff-Kandidat EIE ergaben. Dass die Tessiner aber in ihrem Heimspiel ‚geladen’ schienen, sich für die 3:7 Vorrunden-Niederlage zu revanchieren, bestätigte die Tatsache, dass Athos Cima, Ariele Morinini, Paolo Angeloni und Captain Stefano Figini bereits auf dem Spielfeld aufkreuzten, als die Eismaschine noch mit der letzten Reinigung beschäftigt war.

Christian Koster und Andreas Kessler erspielten sich die ersten Möglichkeiten, kaum war das Spiel freigegeben. Der EIE begann konzentriert und war bestrebt, von Anfang an das Tempo hoch zu halten. Und alles schien nach dem Gusto der Zürcher zu verlaufen, denn bereits in der sechsten Minute krönte Mario Bosshard eine starke Vorarbeit von Koster. Bosshard kurvte hinter dem Tor von Flavio Carmine durch und hob dann eiskalt und routiniert die Scheibe über den am Boden liegenden Ascona-Keeper und dessen Abwehrkollegen. Die 1:0 EIE-Führung in der ersten Drittelspause war einerseits standesgemäss, anderseits auf Grund der klaren Spielverteilung (Chancenplus und Puckbesitze), verdient, aber viel zu mager ausgefallen.

Das wollte Illnau-Effretikon mit einer weiteren Tempoverschärfung gleich zu Beginn des Mitteldrittels korrigieren. Und der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag.


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