Spielbericht 1. Mannschaft, Sa. 22.01.2005 16:15 gegen Seewen, Feld: Seewen

Eishockey 2. Liga, Gruppe 1: Seewen – Illnau-Effretikon 1:2 (0:0, 0:0, 1:2) nV

EIE-Teamspirit unbezwingbar

hmi. Nur 43 Sekunden dauerte die Overtime im Spitzenkampf der Zweiligisten zwischen Tabellenführer Seewen und dem Direktverfolger Illnau-Effretikon. Fielen in den ersten 47 Minuten in der mit 400 Zuschauern gefüllten Eishalle Zingel zu Seewen keine Tore, entschied Carl-Oscar Nicolai mit seinem Lucky-Punch und toller Einzelleistung diesen Match. Der EHC Illnau-Effretikon bleibt dank des 2:1 (0:0, 0:0, 1:1) Auswärtssieges Seewen hart auf den Fersen und Dieter Wieser war am Ende davon überzeugt, dass „unser Teamspirit heute den Ausschlag zum Sieg gab“.

Mittwochs diskutierten EIE-Trainer Dieter Wieser und Pierre Paterlini (Bassersdorf) über die Zweitliga-Gegnerschaft und noch verbleibenden Runden. Ex-EIE-Spieler, Trainer und Präsident Paterlini gestand, der „EIE überzeugt momentan ja mit guten und starken Leistungen“. Dem konnte Dieter Wieser nur beipflichten und fand, dass „wir in der Vorrunde gegen Seewen am Ende chancenlos waren“. Wiesers-Team hatte im Heimspiel 2:0 geführt, „dann aber hat Seewen einen Gang höher geschaltet“. Der EIE kassierte in jenem Heimspiel drei Powerplaytore, welche letztlich zur 4:6 Niederlage führten. Im Wissen ob des Gegners Stärke, stellte das EIE-Trainerduo Wieser/Wegmann ihre Formation für den Spitzenkampf entsprechend ein. „Wir übten die ganze Woche hindurch das etwas defensivere Spielsystem“, gestand Wieser nach Spielschluss. Weil Ronnie Leuthold, Center der ersten Linie infolge WEF-Polizeieinsatz für diesen Spitzenkampf den Zürcher Oberländern nicht zur Verfügung stand, mussten die Gäste ihre Reihen umstellen. Das ganze EIE-Konzept brach aber nach nur neun Spielminuten in sich zusammen. Da schied Andreas Meisterhans mit Verdacht auf Rippenbruch vorzeitig aus. Michael Wiesendanger, eigentlicher Stürmer, hat in den vergangenen Partien als Verteidiger agiert und wurde für den Spitzenkampf in Seewen als Center der dritten Linie neben Röder und Martin nominiert. Nach dem Ausfall von Meisterhans ging Wiesendanger dann in die erste Verteidigung zu Thalmann zurück und Marcos Kuhn wechselte in die dritte Linie. Allrounderqualitäten und Vielseitigkeit ist eben gefragt.

Weil sowohl der letztjährige Erstliga-Absteiger Seewen, wie auch Illnau-Effretikon ein praktisch identisches Spielsystem zeigten, neutralisierten sich beide Teams in diesem Match über weite Strecken. Dem zahlreich aufmarschierten Publikum (es kamen immerhin 400 Zuschauer in die Eishalle Zingel) wurde aber ein überdurchschnittliches Zweitliga-Hockeyspiel geboten. „Ein Spitzenkampf auf Erstliganiveau“, wie später Dieter Wieser fand. Aber auch Roland Habisreutinger, Trainer der am Ende unterlegenen Platzherren zeigte sich trotz der Niederlage begeistert. „Wahrlich ein intensiver, hochstehender Fight“ und Wieser war der festen Überzeugung, dass „wir heute wohl unser bestes Spiel seit langem gezeigt haben“. Seewen hatte im bisherigen Verlauf ein einziges Mal verloren. Mit 1:6 gegen Luzern Lakers. „Es war ausgezeichnet, dass wir vor dem bevorstehenden Rückspiel gegen die Luzerner heute noch auf ein so starkes Illnau-Effretikon getroffen sind“.


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