Spielbericht 1. Mannschaft, Do.23.12.2004 20:00 gegen Ceresio, Feld: Eselriet

Eishockey, 2. Liga, Gruppe 1: Illnau-Effretikon – Ceresio 7:2 (1:1, 4:1, 2:0)

Häbigs gehaltener Strafstoss als Wendepunkt

hmi. Gelungene EIE-Revanche. Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) bezwang wenige Tage nach der 3:5 Niederlage bei Ceresio den selbigen Gegner in der Nachtragspartie auf dem Eselriet mit 7:2 (1:1, 4:1, 2:0). Das Resultat aber täuscht etwas, zumal die Zürcher Oberländer erneut Startprobleme bekundeten und 1:2 in Rückstand gerieten. Als EIE-Keeper Mike Häbig in der 27. Minute aber einen Penalty mirakulös mit der Fanghand wehrte, kam diese Schlüsselszene dem eigentlichen Wendepunkt des Spieles gleich.

Wieder wartete ein hartes Stück Arbeit auf die Mannschaft von Dieter Wieser/Urs Wegmann. Nach der 3:5 Auswärtsniederlage in Mezzovico vom vergangenen Samstag war jedem EIE-Spieler klar, dass eine deutliche Steigerung jedes einzelnen gefordert war. Doch erneut, wie bereits im Tessin, taten sich die Zürcher vorerst über weite Strecken mit dem aufsässigen und hartnäckigen Gegner recht schwer. Kaum angespielt, schien sich in Effretikon als Fortsetzung das vierte Drittel der letzten Punktepartie abzuspielen. Illnau-Effretikon besass die ersten guten Möglichkeiten. Die Tessiner konterten wie samstags und führten nach knapp zehn Minuten dank Vasco Soldini. Der EIE schien den Ceresio-Fluch einfach nicht abstreifen zu können. Wiederum taten sich die Spieler von Wieser/Wegmann besonders im Abschlussbereich recht schwer und hatten vorerst einfach kein Glück beim Toreschiessen. Dass die Platzherren aber schon von Beginn weg zu vielen ausgezeichneten Möglichkeiten kamen, beruhigte etwas und man vertröstete sich darauf, dass der berühmte Knoten schon noch platzen würde. Dass Verteidiger Bersier unmittelbar vor dem eigenen Torhüter Mion beim Zurücklaufen stürzte, konnten die Gastgeber auch nicht ausnutzen. Dann scheiterte auch Bruno Hollenstein zwei Mal in kurzer Folge. Mion geriet aber der zehnten Minute vermehrt unter Dauerbelagerung und Ceresio konnte in jener Phase sich nur höchst schwerlich aus dem gegnerischen Würgegriff befreien. Im dritten Anlauf schaffte Hollenstein (Assist Koster) dann endlich den vehement angestrebten Ausgleich, als er am linken Pfosten postiert, die Scheibe einschiessen konnte (16.).

Illnau-Effretikon mühte sich auch zu Beginn des Mitteldrittels mit dem Toreschiessen und geriet in der 24. Minute abermals in Rücklage. Bei der Aktion als Cerinotti von einem Häbig-Abpraller profitierte, waren die Vorderleute des EIE-Keepers wie so oft in dieser Partie, allesamt recht Offensiv orientiert. Nun folgte eine überaus kritische Phase, denn der EIE verlor nach dem abermaligen (1:2) Rückstand etwas den roten Faden und wirkte, unter Druck geratend, für kurze Zeit im eigenen Drittel desorientiert. Martin Markus bediente sich dann eines Foulspieles, um Crivelli am erfolgreichen Abschluss hindern zu können. Folge: Das Schiedsrichterduo diktierte einen Strafstoss. Davide Bianchi nahm Anlauf und sah Sekunden später Mike Häbig ausgezeichnet reagieren. Der EIE-Keeper fischte sich mit seiner Fanghand den Puck. Diese mirakulöse Abwehr war nun gleichbedeutend dem Wendepunkt in dieser wichtigen Nachtragspartie. Samstags hatten die EIE-Spieler auf einen Rückstand im Tessin (zu) spät reagiert.


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