Spielbericht 1. Mannschaft, Sa. 11.12.2004 17:00 gegen Luzern, Feld: Eselriet

Eishockey, 2. Liga, Gruppe 1: Illnau-Effretikon – Luzern Lakers 5:4 (2:2, 2:1, 1:1)

EIE-Keeper Mike Häbig der grosse Unterschied

hmi. Hoch spannend und dramatisch bis zum Schlusspfiff verlief auf dem Effretiker Eselriet der Spitzenkampf zwischen den zweitplatzierten Luzern Lakers und Gastgeber Illnau-Effretikon (EIE). Die Zürcher Oberländer, in ihren letzten drei Partien bereits erfolgreich gewesen, gewannen auch den Rückrundenstart und revanchierten sich mit einem 5:4 (2:2, 2:1, 1:1) Heimsieg für die Vorrundenniederlage. Überragender Akteur war EIE-Keeper Mike Häbig und avancierte zum eigentlichen Matchwinner.

Wieder einmal traten die Tribschen Jungs, Luzerns Fanclub in Erscheinung und zeigten in Effretikon ihr grässliches Gesicht. Feuerwerkskörper, gleich welcher Art, gehören nicht in ein Sportstadion, auch nicht auf eine offene Kunsteisbahn, wie das Effretiker Eselriet. Der Tragweite ihrer Dummheit nicht bewusst, zündeten die Innerschweizer auch in Effretikon während des Spieles zahlreiche Raketen und Rauchpetarden. Zuletzt als die Niederlage ihrer Lieblinge definitiv und unwiderruflich fest stand, kippte der Fanclub sämtlichen mitgebrachten Müll von der Tribüne aufs Eisfeld und bescherte damit Eismeister Reto Petrig Zusatzarbeit. Auch das Schiedsrichterduo wurde beim Verlassen des Spielfeldes vom Luzernermob belästigt.

Verärgert wie der Fanclub, zeigten sich auch die Luzerner-Spieler selbst über die Niederlage. Luzern Lakers war Sekunden nach dem letzten Seitenwechsel der vermeidliche 5:5 Ausgleich aberkannt worden, weil das Schiedsrichterduo auf Einsatz mit hohem Stock entschied (50.58). Einige der Innerschweizer reagierten höchst frustriert auf diesen Entscheid und auf die sich nun abzuzeichnende dritte Saisonniederlage. Unentschuldbar die sportliche Entgleisung von Heisssporn Burkart, der seinen gebrochenen Stock über vier Meter Distanz ins Gesicht von EIE-Keeper Mike Häbig schleuderte (58.42). Burkart lieferte sich dann mit EIE-Rächer Christian Röder auf der Strafbank eine verbale Auseinandersetzung ‚unterster Schublade’ und versuchte sich nach Spielschluss für den absichtlichen Stockwurf zu rechtfertigen. Gegenüber den Schiedsrichtern wollten die Luzerner eine ‚Reflexabwehr’ geltend machen.

Illnau-Effretikon und Luzern lieferten sich einen rassigen Spitzenkampf über drei Drittel, der an Spannung kaum zu überbieten war. Den Einheimischen glückte, angestachelt durch den Auftritt der ‚Tribschen Jungs’ ein fulminanter Start. Die EIE-Spieler überraschten das zweitplatzierte Luzern mit einem Feuerwehrstart und grösster Effizienz. Andreas Kessler, mit bekannter Art über die rechte Flügelposition und aus vollem Lauf voll in den Torwinkel (1.32), sowie Christian Koster, der den Abpraller von Nicolai zu vollstrecken vermochte (3.06), sorgten für einen phantastischen EIE-Start. Bereits bei diesen zwei entscheidenden Aktionen machte Luzerns-Keeper Steve Cottier keinesfalls einen bestechenden Eindruck. Und Cottier zeigte im Verlaufe der Partie viele weitere Unsicherheiten. Cottier sah beispielsweise in der druckvollen Startphase des EIE nochmals schlecht aus,




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