Spielbericht 1. Mannschaft, Di.07.12.2004 20:00 gegen Engelberg, Feld: Engelberg

Eishockey, 2. Liga, Gruppe 1: Engelberg/Titlis – Illnau-Effretikon 3:6 (0:2, 3:2, 0:2)

Glanzloser Pflichtsieg

hmi. Packender könnte die Ausgangslage für den Spitzenkampf vom kommenden Samstag auf dem Eselriet gegen die zweitplatzierten Luzern Lakers nicht sein. Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) entledigte sich dienstags in der Nachtragspartie bei Engelberg-Titlis mühevoll seiner Pflichtaufgabe. Über weite Strecken passten sich die Zürcher Oberländer dem spielerisch limitierten Gastgeber an und steigerten sich nach einem Doppelschlag zum 3:3 Ausgleich am Ende noch zum standesgemässen 6:3 (2:0, 2:3, 2:0) Endstand.

Es gibt Gegner wie beispielsweise eben Engelberg-Titlis und sogenannte Wochentagsspiele, welche einem nicht liegen. Illnau-Effretikon kämpfte sich voller Optimismus durch den starken Feierabendverkehr. Im Sporting Park in Engelberg passten sich die Gäste aber schnell dem Niveau der Innerschweizer an und mühten sich über weite Stecken mit dem oftmals destruktiv agierenden Platzklub. Dass am Ende doch noch ein 6:3 Pflichtsieg resultierte, war der Tatsache zuzuschreiben, dass der EIE, wie am vergangenen Samstag in der entscheidenden Phase nochmals zusetzen konnte. Die Nachtragspartie im Klosterdorf war gekennzeichnet von mässigem Niveau. Phasenweise wickelte sich das Treffen mehr als schleppend ab und war grösstenteils zerfahren. Illnau-Efffretikon erspielte sich als das klar bessere Team, das praktisch auf allen Positionen klar stärker besetzt war, die weit grösseren und klareren Tormöglichkeiten. So gesehen, geht am Ende der 6:3 Pflichtsieg mehr als nur in Ordnung.

Die Frage, ob der EIE seine zuletzt immer wieder gesehene Startschwäche überwinden könnte, beantworteten die Spieler von Dieter Wieser/Urs Wegmann diesmal damit, dass das erste Tor (auch Gegentreffer) lange auf sich warten liess. Erst in der 12. Minute fiel das erste Tor. Trotz diesem positiven Faktum, muss der EIE abermals Ursachenforschung betreiben. Die angesprochene Startschwäche kam diesmal verzögert im zweiten Durchgang. Hier dauerte es ganze neun Sekunden nach dem Wiederanspiel, bis den Platzherren durch ihren letztlich zweifachen Torschützen Marcel Odermatt der 1:2 Anschluss gelang.

Die Tabellenlage liess auf klare Verhältnisse vermuten. Das hatte sich scheinbar in den EIE-Köpfen festgefressen und war damit schon mal eine schlechte Vorgabe. Hinzu kam die Tatsache, dass Illnau-Effretikon seine letzten vier Partien gegen diese Mannschaft alle problemlos und mit einem Torverhältnis von 32:5 gewonnen hatte. Was sollte da schon schief gehen. Man konnte es also schon nicht verheimlichen. Einige der EIE-Spieler hatten sich die Aufgabenstellung wohl viel zu leicht vorgestellt. So war es wohl zu erklären, dass bei den Gästen trotz vielen exzellenten Möglichkeiten im Abschluss die letzte Portion Konzentrationsfähigkeit oftmals fehlte. Ebenfalls gesellte sich noch eine gewisse Nonchalance in einigen Szenen dazu. Das alles reichte im zweiten Abschnitt, um Illnau-Effretikon in eine kritische Phase zu bringen. Andreas Kessler (Assist Bruno Hollenstein/Marcos Kuhn), hatte den EIE in der 12. Minute in Führung gebracht und als kurz darauf Christian Koster




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