Spielbericht 1. Mannschaft, Sa.06.11.2004 17:00 gegen Nivo, Feld: Faido

Eishockey, 2. Liga, Gruppe 1: Nivo – Illnau-Effretikon 5:6 (1:2, 2:1, 2:3)

Höhen und Tiefen am Ende glücklich überwunden

hmi. Auf der Pista in Bola in Faido lieferten sich der HC Nivo und Illnau-Effretikon (EIE) erwartungsgemäss eine intensive und bis zum Schlusspfiff hart umstrittene Partie. Vor Jahresfrist verlor der EIE das Treffen in der Leventina mit 3:6 und verpasste die Playoffs um einen einzigen Punkt. Jetzt revanchierten sich die Zürcher Oberländer und gewannen mit 6:5 (2:1, 1:2, 3:2), verspielten allerdings wie zuletzt gegen Seewen zwischenzeitlich eine 2:0 Führung.

Weil Tobias Schoch gegenwärtig im Militärdienst steckt, nominierte das verantwortliche EIE-Trainerduo Dieter Wieser/Urs Wegmann für das Auswärtsspiel im Tessin Ursina Demuth vom EIE-Frauenteam als Ersatzkeeperin. Ursina Demuth kam aber nicht zum Einsatz, im Gegensatz zu Patrick Sommer. Der 21jährige Verteidiger wechselte als Joker-Transfer zurück zu seinem Stammklub EIE und debütierte gegen Nivo. Erfolgreich noch dazu, denn Sommers Markenzeichen, gefürchtete, weil harte Distanzschüsse, brachten Illnau-Effretikon in der 46. Minute wieder 4:3 in Führung. Sommers-Schuss aus zweiter Linie wurde von einem gegnerischen Schlittschuh noch ins eigene Tor abgefälscht. Dieser Treffer hatte Signalwirkung und leitete die zweite starke Phase ein.

Das Treffen im Tessin wies anfänglich gewisse Parallelen zum letzten EIE-Heimspiel, dem Spitzenkampf gegen Seewen aus. Illnau-Effretikon startete erfolgreich und riss bereits mit dem ersten Angriff über die rechte Flügelposition vorgetragen, die Führung an sich. Wiesendanger bediente (nach einem Bullygewinn) den in der Platzmitte freistehenden Kessler. Dieser reüssierte nach nur 20 Sekunden Spielzeit zum 1:0 seiner Farben. Die ersten Spielzüge dokumentierten, dass Nivo dann Probleme in der eigenen Defensive bekundete, wenn der EIE ein hohes Tempo anschlug. Sobald einmal unter Druck, konnten sich die Platzherren nur schwerlich lösen und leisteten sich dabei mit der eigenen Angriffsauslösung zahlreiche Fehlzuspiele. Dass Illnau-Effretikon vom ersten Scheibeneinwurf mental voll da war, zeigte sich auch, dass die Zürcher in der Startphase zumindst, meist um den einen berühmten Schritt immer schneller als der Gegner waren. Hinzu kam, dass Devis Bertolini einiges mehr an Arbeit zu verrichten hatte, als sein Gegenüber Mike Häbig. Nivo leistete sich gegen das aggressiv vorgetragene Forechecking des EIE immer wieder Abspielfehler. So bekam Kessler beispielsweise früh die Chance zum zweiten Treffer, doch verhinderte Bertolini das 0:2 vorerst noch. Machtlos war Nivos-Keeper in der 16. Minute. Wiederum leistete Michael Wiesendanger die uneigennützige Vorarbeit für Andreas Kessler, der pfeilschnell heranstürmte und resolut vollstreckte. Illnau-Effretikon dominierte bis zu diesem zweiten Treffer das bisherige Spiel klar. Nachdem Bruno Hollenstein noch das 3:0 auf dem Stock hatte (16.), erfolgte wiederum der erste Stilbruch. Gegen Seewen war der EIE ebenfalls fulminant gestartet und hatte in der ersten Minute schon das 1:0 erzielt. Dann verspielten die Zürcher Oberländer ihren Zweitore-Vorsprung und verloren das Spiel gegen die Innerschweizer. Luici Riva, einst in der NLA bei Ambri Profispieler, schaffte in der 18. Minute den Anschlusstreffer.


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