Spielbericht 1. Mannschaft, Sa. 30.10.2004 20:00 gegen Seewen, Feld: Eselriet

2. Liga Eishockey, Gruppe 1: Illnau-Effretikon – Seewen 4:6 (2:0, 0:2, 2:4)

EIE weckte Tabellenführer Seewen mit 2:0 Führung aus Tiefschlaf

hmi. Die Heimspielpremiere auf der renovierten Kunsteisbahn Eselriet ist dem EHC Illnau-Effretikon (EIE) missglückt. Zwar führten die Platzherren nach nur 27 Sekunden durch Ronnie Leuthold und den späteren Powerplaytreffer von Verteidiger Levend Aytek 2:0. Doch dann kam Seewen immer stärker auf und war vor allem im Schlussdrittel kaum mehr zu halten. Nach Luzern (1:4) verlor der EIE jetzt auch den zweiten Spitzenkampf und rutschte auf den sechste Platz ins Mittelfeld ab.

Nach dem letzten Sirenenton war es klar. Seewen hat sich als souveräner Tabellenführer trotz Anlaufproblemen nachhaltig gegen den EIE durch gesetzt. Die 2:0 Führung reichte Illnau-Effretikon nicht. In den zwei letzten Dritteln drehten die Innerschweizer deutlich auf und spielten ihre letztjährige Erstliga-Erfahrung aus. Stark zeigte sich Seewen im Kontern und resoluter und effizienter vor dem gegnerischen Tor.

Mit makelloser Bilanz trat Seewen auf dem Eselriet an. Der Absteiger ist erfolgreich in die Saison gestartet. Äusserst erfolgreich. Fünf Spiele – fünf Siege. Zuletzt entschied Seewen den Spitzenkampf gegen den bislang ebenfalls ungeschlagenen Küssnachter SC bestechend klar und deutlich mit 7:0. In der Vorbereitungsphase auf diese Meisterschaft hin standen sich Illnau-Effretikon und Seewen bereits zwei Mal gegenüber. Im aller ersten Testspiel verlor der EIE 0:5. Beim Zweitliga-Turnier im September in der Rigihalle in Küssnacht am Rigi trafen die Zürcher Oberländer im Finalspiel wieder auf Seewen. Der EIE holte sich dank eines 4:3 Erfolges damals den Turniersieg. Dafür revanchierten sich die Seewener jetzt.

Mit dem schnellen EIE-Tor noch in der Startminute wurde der Prestigekampf richtig lanciert. Von Beginn weg entwickelte sich ein überaus rassiges und meist sehr faires Treffen, obschon sich beide Mannschaften im Zweikampfverhalten überhaupt nichts schenkten. Intensiv war der Kampf Mann gegen Mann. Auf Angriff folgte postwendend der sofortige Konter des Gegners. Das Spiel wog temposchnell auf und ab mit leichten Vorteilen der Platzherren im ersten Drittel. Gegünstigt durch das 1:0 hatten die Spieler von Dieter Wieser/Urs Wegmann im Startdrittel leichten Vorteil. Meisterhans und Hollenstein hatten jeweils das 2:0 auf dem Stock. Sowohl beim Ausschluss von Claudio Kaul und später jenem von Andreas Meisterhans zeigte Illnau-Effretikon ein gutes, aggressives Boxplay und überzeugte wenig später beim zweiten Ausschluss von Captain Peter Strickler im eigenen Powerplay. Mit einem Distanzschuss von der rechten Seite aus, brachte Levend Aytek Illnau-Effretikon in der 19. Minute 2:0 in Führung.

Spätestens in der ersten Drittelspause konnte Roland Habisreutinger seine Mannschaft wirklich aufrütteln. Seewens-Trainer, früher Aktivspieler in Arosa, später Nachwuchstrainer beim SC Herisau (Elite) und zuletzt Sportschef in Sierre, brachte ein wesentlich resoluteres Team zum Mitteldrittel. Jetzt fand




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