Samstags (Spielbeginn zur traditionellen EIE-Anspielzeit in der Eishalle Eselriet in Effretikon) um 17 Uhr steigt das dritte – und vielleicht– so hofft man beim EIE - letzte(?) Play-Off Achtelfinalspiel zwischen Illnau-Effretikon und Club da Hockey Engiadina. In der aktuellen Serie führen die Zürcher Oberländer dank ihren zwei Siegen (11:1 und 4:1) 2:0. EIE-Headcoach Dieter Wieser: «Wir werden alles unternehmen, damit wir den laufenden Achtelfinal gegen die Bündner vorzeitig erfolgreich entscheiden und uns eine weitere Fahrt nach Scoul ersparen können.

Bericht: Heinz Minder, Illnau

Will heissen: Illnau-Effretikon, das dienstags nach Anlaufproblemen und einem 1:1 Start-Drittel mit je 5:0 und 5:0 auftrumpfte und zuletzt donnerstags 4:1 in Scoul gewann, will den dritten Sieg in Folge. «Das wäre wichtig für uns», wie Wieser meinte. Der EIE-Trainer wünscht sich auch deshalb eine vorzeitige Qualifikation für den Viertelfinal (erklärtes EIE-Saisonziel in diesem Winter), weil «wir uns dann in der kommenden Woche erholen können und dienstags nicht nochmals nach Soul reisen müssen».

Ein dritter Sieg samstags würde auch bedeuten, dass «wir uns in den laufenden Play-Off’s eine wichtige Erholungszeit verschaffen würden und dienstags und donnerstags ‘frei’ hätten. Der Sieger aus der Paarung Illnau-Effretikon gegen Club da Hockey Engiadina wird in der nächsten Runde (Viertelfinal) auf den Sieger der Paarung Wallisellen gegen Küsnacht treffen. Hier zeichnet sich ein härteres und längeres Ausscheidungsrennen an, denn nachdem Küsnacht das erste Spiel gewann, vermochte nun Wallisellen in der Serie zum 1:1 aus zu gleichen. Somit steht bereits fest, dass es zwischen diesen beiden möglichen EIE-Gegnern in der nächsten Woche mindestens zu einem weiteren, vierten Kräftemessen kommen wird, was dem EIE eigentlich nur Recht sein kann.

Eine vorzeitige Qualifikation des EIE’s wäre aus Sicht von Dieter Wieser deshalb dringend notwendig und wünschenswert, weil «wir dann unsere angeschlagenen Spieler pflegen und meine Spieler ihre Köpfe lüften können». Der EIE-Headcoach rechnet aber damit, trotz den zwei 11:1 und 4:1 Siegen nicht damit, dass «die Aufgabe für uns samstags leicht wird», denn Club da Hockey Engiadina «wird alles für sein Überleben unternehmen und hat nun absolut nichts mehr zu verlieren».

Dass seine eigene Mannschaft donnerstags in Scoul nicht vollends überzeugte, war dem EIE-Trainer auch bewusst. «Unser Spiel wurde vom Gegner bewusst zerstört», kam noch hinzu, dass die EIE-Spieler teils hart attackiert wurden. «Wir wurden in Scoul durch die Schiedsrichter zu wenig geschützt», betonte Wieser mit Nachdruck und verärgert und meinte, «Engiadina profitierte meiner Meinung nach von einem Mitleidsbonus».

So war Wieser am Schluss froh darüber, dass «meine Spieler gewillt waren, auch die wichtige Drecksarbeit zu verrichten». Dass sich das Spiel aus EIE-Optik mühsam entwickelte und lange 2:1 stand und sich somit eine gewisse Hektik und Nervosität in der Gurlaina verbreitete, dafür nahm Wieser am Schluss auch eine Teilschuld auf sich. «Wir hätten heute auch selbst besser spielen und das wichtige 3:1 früher erzielen müssen. Dann hätten wir wohl früher Ruhe gekriegt».

Es ist damit zu rechnen und zu befürchten, dass es auf Seiten der Platzherren im dritten spiel abermals zu einigen personellen Umstellungen kommen wird. Sommer laboriert noch immer an seiner ‘Grippe’ und konnte bislang in den laufenden Play-Offs nicht eingesetzt wurden. EIE-Keeper Dennis Volkart mit starker Leistung in Scoul, spiele trotz (hohem) Fieber und die Verletzung von Top-Skorer Carlo Fäh könnte schlimmer als angenommen sein.


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