Der designierte EIE-Headcoach Giorgio Giacomelli äusserst sich um Eishockey- und EHC Illnau-Effretikon von gestern, heute und morgen

Spiele werden im mentalen Bereich entschieden

Kurz vor Weihnacht vermeldete der EHC Illnau-Effretikon (EIE) den Rücktritt von Dieter Wieser als EIE-Headcoach per Ende laufender Saison 2018/19. Nun steht fest, dass dessen aktueller Assistenz-Trainer Giorgio Giacomelli neuer EIE-Headcoach wird. Für den im März 57jährig werdenden Giacomelli ist es ein Déjà-vu. Giacomelli war 1999/2000 an der Seite von Jack Bräm bereits EIE-Assistenz-Trainer und übernahm 2000/01 als dessen Nachfolger den «Chef-Trainer-Posten» im Eselriet und war anschliessend sechs Jahre lang EIE-Cheftrainer Nachwuchs. Giorgio Giacomelli äusserste sich über den Amateur-Hockeysport der Vergangenheit, den Wandel beim EIE und glaubt, dass «die Hockeyspiele mehrheitlich im mentalen Bereich entschieden werden». Seine diesjährige Aufgabe als EIE-Assistenz-Trainer übernimmt für die neue Saison 2019/20 Roman Diethelm, der auf eine langjährige Aktivkarriere mit vielen Nationalliga-B Stationen zurückblicken kann. Diethelm wird bei Illnau-Effretikon auch Teamchef der EIE-Junioren-TOP. Das Duo Giacomelli/Diethelm werde wohl «mit einer verjüngten Mannschaft in eine sehr schwer werdende Saison 2019/20» steigen müssen, zumal der EIE mit Thomas Korsch seinen Captain und Teamleader infolge Rücktritts verlieren wird. «Wir müssen die Verantwortung im Team auf mehrere Schultern verteilen können», so Giacomelli.

Bericht: Heinz Minder, Illnau

Der EHC Illnau-Effretikon bleibt seiner eigenen Linie und Tradition treu. Mit Giorgio Giacomelli übernimmt ein weiterer ehemaliger EIE-Aktivspieler (nach Lorenz Ehrensberger, Reto Züger, Stefan Kellenberger, Werner Pfister, Christian Sigrist, Urs Wegmann und zuletzt während insgesamt 13 Jahren Dieter Wieser), den Posten des EIE-Headcoach. Und für Giacomelli ist es ein Comeback, denn vor 19 Jahren übernahm er schon mal für eine Saison (Assistent damals Werner Pfister) den Cheftrainer-Posten, womit sich für den aktuellen EIE-Assistenz-Trainer nun sein persönlicher Kreis im Eselriet wieder schliesst. Zudem führte Giacomelli nach seinem Jahr als EIE-Headcoach während sechs Jahren die EIE-Nachwuchsabteilung. Wie wohl kaum ein anderer kann er als Insider den Wandel im Hockeysport im Allgemeinen und im Speziellen bei Illnau-Effretikon beurteilen.

Rückkehr aufs Eselriet als Assistenz-Trainer

Giacomelli spielte bei Illnau-Effretikon anfangs der 80er Jahre, zusammen mit Dieter Wieser, den er nun beerbt, in der Erstliga. Für die Saison 1985/86 wechselte der Verteidiger zu Genève-Servette in die NLB und zog nach 18 Einsätzen in die Ostschweiz zu Herisau, wo Giacomelli – ebenfalls in der Nationalliga-B – sieben Saisons lang blieb. Eine weitere Station in der zweithöchsten Spielklasse war für den im Mai 57jährigen werdenden ex-Verteidiger dann der Grasshopper-Club Zürich. 1996/97 trug er den EIE-Dress wieder in der Erstliga und war für die Saison 1999/2000 an der Seite von Jack Bräm bereits einmal Assistenz-Trainer. 2000/01 war Giorgio Giacomelli mit insgesamt 309 Einsätzen in der Nationalliga-B dann «Chef im Eselriet» und führte zusammen mit Werner Pfister (ebenfalls langjähriger EIE-Kaderspieler) das EIE-Fanionteam.

Würdigt die langjährige Arbeit seines Vorgängers Wieser…

«In erster Linie gilt mein besonderer Dank Dieter Wieser. Er hat als wohl dienstlängster EIE-Trainer in all seinen Jahren konstant gute Leistungen, Resultate und Rangierungen erreicht und hat extrem viel für unseren Verein geleistet. Seinen jahrelangen Einsatz möchte ich eingehend entsprechend würdigen und wertschätzen». Was Giacomelli nun dazu bewogen, das Amt als Nachfolger von Dieter Wieser zu übernehmen? «Weil ich immer noch, oder wieder so richtig Freude am Hockeysport und EIE bekommen habe, denn zwischenzeitlich hatte ich mich ja von irgendeiner Funktion beim EIE verabschiedet und genoss meine Spiele mit den EIE-Veteranen. Nun machten sich aber auch bei mir die Knochen bemerkbar und so beendete ich nun meine Einsätze als Spieler komplett. Als auf diese Saison hin Urs Wegmann seinen Posten als Assistenz-Trainer an der Seite von Dieter Wieser ab gab, verspürte ich einen grossen Reiz und es juckte mich richtig, zumal ich dank meinen beiden Söhnen Andrea und Fabio die nun auch schon zum Kader der ersten Mannschaft gehören, wieder vermehrt die Spiele mit verfolgte». So sei bei ihm dann das Gefühl aufgekommen, «vielleicht beim EIE wieder ein Amt zu übernehmen», Giorgio Giacomelli selbstkritisch: «Vielleicht war es auch nur eine Portion Selbstüberschätzung, doch ich hatte einfach das Gefühl, da kann ich helfen». Als die Diskussionen dann mit dem Verein konkreter wurden, «spürte ich aus meinem Inneren heraus, dass ich das machen möchte». Für ihn sei dann nur noch die Frage aufgekommen, «ob das für mich auch umsetzbar wird, in Bezug auf Familie und Beruf».

…und ist angefressen vom Hockeysport

Giacomelli gestand, dass «ich eben angefressen vom Hockeysport bin». Seine Gedanken würden immer um diesen Sport kreisen, «auch wenn ich mal ein Spiel ausserhalb unseres Vereines auf neutralem Terrain betrachte, konzentriere ich mich auf ganz spezielle Sachen und überlege mir immer, ob ich das jetzt auch so, oder eben anders gemacht hätte, oder, ob das jetzt wirklich fast eine perfekte Aktion, ein Super-Move gewesen ist». Eishockey fasziniere ihn heute noch genau so wie früher. «Im Allgemeinen kann ich aber auch ganz ruhig einen Match zusehen», diesbezüglich habe er aber persönlich einen grossen Wandel zwischen Aktivspieler und Trainer vollzogen, denn «als Spieler war meine Perspektive früher ganz anders als heute von der Mannschaftsbank aus». Im Klartext: Giorgio Giacomelli, der während seinen 309 Einsätzen in der zweithöchsten Spielklasse als Verteidiger viel einstecken musste, ist heute weniger impulsiv. «Ich möchte das auch so auf meine Spieler rüberbringen, dass wir in Zukunft mit etwas mehr Ruhe spielen können». 

Spieler sind im Unterschied zu früher viel besser ausgebildet…

Auf den grossen Unterschied zwischen den Jahren, als er in Effretikon noch selbst – damals Erstliga spielte und heute, wo der EIE seit vielen Jahren konstant der Zweitliga angehört, meinte Giacomelli weiter: «Es ist sicher alles viel schneller geworden, denn die jungen Spieler sind heute grundsätzlich alle viel besser ausgebildet als wir es damals waren, oder zum Zeitpunkt, als ich dann meine NLB-Karriere abgebrochen habe». Grund sei vor allem, dass «die Generation, die nach mir kam meist auch schon in kleinen Vereinen, von stark veränderten, halbprofessionellen Strukturen, profitierten und mancher Klub bereits Teilzeit-Angestellte hatte». Fortschritte seien aber deshalb auch erzielt worden, weil «vor allem in den Nachwuchsabteilungen die Ausbildung klar intensiviert und verbessert wurde».

…und Spiele wickeln sich viel schneller als früher ab

Der neue EIE-Trainer ist davon überzeugt, dass «die heutigen Erst- und Zweitligaspieler allesamt sehr gut ausgebildet, läuferisch gut unterwegs und die allermeisten auch technisch sehr stark sind». Den grössten Unterschied von damals zur heutigen ersten EIE-Mannschaft sieht Giacomelli «beim Tempo der Spiele, denn die Partien werden heute in der Zweitliga um einiges schneller ausgetragen als wir sie damals noch in den EIE-Erstliga-Jahren hatten». Den entscheidenden Unterschied glaubt Giacomelli darin zu sehen, dass «die Differenz zwischen den Mannschaften nicht mehr die läuferische- und technische Stärke, sondern im mentalen Bereich zu suchen ist». Im Klartext: Giacomelli glaubt, dass «heute entscheidet der Kopf der Spieler über Sieg oder Niederlage», und sieht seine Einschätzung gerade in den laufenden 2. Liga-Gruppenspielen bestätigt, denn «bis auf St. Gallen, das in unserer Gruppe 2 abgeschlagen ist, sind doch alle anderen Mannschaften mehr oder weniger gleich stark. Letztlich schlägt jeder jeden und die Spieler haben fast alle das gleiche Niveau, so dass am Schluss wirklich nur die mentale Stärke den Ausschlag gibt».

…auch Umfeld des EIE hat sich grundlegend verändert – ist professioneller geworden

Giacomelli glaubt, dass «das heutige 2. Liga-Niveau mit jenem der Erstliga vergleichbar war, als ich noch beim EIE in der ersten Mannschaft spielte. Und heute sieht man, dass praktisch alle 2. Liga-Spieler früher mal Elite-B spielten oder Junioren TOP». Ein grosses Ziel beim EIE sei natürlich, dass «wir eigene Junioren TOP-Spieler in die erste Mannschaft integrieren können. Einen weiteren eklatanten Unterschied sieht Giorgio Giacomelli natürlich im näheren Umfeld der ersten Mannschaft. «Früher hatten wir für die erste Mannschaft einen Masseur, der einmal in der Woche vorbei kam um dem einen oder anderen Spieler ‘das Wädli’ zu kneten. Heute ist bei der ersten EIE-Mannschaft ein Team von drei ausgebildeten Physios anwesend, dazu haben wir in der Person von Paolo Amato einen Fitness-Coach der uns, zusammen mit seinem Bodyfit-Team, tatkräftig zur Seite steht und uns alle extrem unterstützt, vor allem im Sommer in der Vorbereitungsphase auf die neue Saison hin. Amato übernimmt auch schon selbst mal vollumfänglich eine Trainingseinheit und betreut in seinem Fitness-Studio alle Spieler individuell für Körperstabilität und Krafttraining, sowie bei Eigeninitiative selbst, auch während der Saison, wenn verletzte Spieler wieder den Weg zurück ins Kader suchen».

Giacomelli war sechs Jahre lang EIE-Chef Nachwuchs…

Zum Punkt EIE-gestern – EIE-heute, meinte Giorgio Giacomelli: «Ein Riesenunterschied ist natürlich zwischen dien vielen Jahren passiert. Zu meiner Zeit serbelte der Verein. Im Nachwuchs tat sich eine Zeit lang kaum etwas, dann habe ich für sechs Jahre lang den Nachwuchs übernommen. Da hatte ich nur noch eine Handvoll Bambinis, rund zwei Hände voll Piccolos und wieder eine Handvoll Moskitos. Ansonsten gab es nichts mehr. Wir hatten damals keine Minis, keine Novizen und keine Junioren. Der EIE brauchte nun 15 bis 16 Jahre, um die Nachwuchsteams wieder auf die stattliche Anzahl Spieler zu bringen. Das war und ist ein ganz grosser Verdienst des Vorstandes, vor ab natürlich von Christoph Müller, der seit 2002 an der Spitze des Vereines steht und extrem viel für den Verein geleistet hat».

…und lobt unermüdliches Engagement des EIE-Vorstands um Christoph Müller

Vor allem in den letzten Jahren unter Nachwuchschef Daniel Wegmann und seiner ganzen Trainercrew hat sich die Situation im Nachwuchs extrem verbessert. Heute könne sich der EHC Illnau-Effretikon glücklich schätzen, denn «wir haben nun das, was wir uns damals als grosses und weites Fernziel nahmen, dass wir auf jeder Stufe, jedem Jahrgang mindestens zehn Spieler hinbringen können. Das konnten wir mehr oder weniger mit einem grünen Haken versehen und positiv ist, dass wir bei gewissen Altersstufen über dem gesetzten Ziel liegen und wir teils schon wieder an Kapazitätsgrenzen stossen». Das sei aber «das schönere Problem, als dass wir Spielern nachrennen müssen». Und ganz speziell freue ihn diese positive Entwicklung, «die nur darum möglich war, weil es beim EIE so viele beteiligte Personen gibt, die sich mit viel persönlichem Fleiss und Einsatz für die Belange unserer Nachwuchsabteilung engagieren». Giacomelli sprach damit «die rund 35 Trainerinnen und Trainer in unserer EIE-Nachwuchsabteilung an, die zu einer Riesenorganisation gewachsen ist».

Mitentscheidend für die positive Entwicklung des EHC Illnau-Effretikon ist für Giacomelli, dass «Christoph Müller 2002 den Klub, der damals fast vor der Auflösung war, bereit war als Präsident zu übernehmen. Ihm und dem Gesamtvorstand ist zu verdanken, dass der Verein schliesslich doch noch zu einer Halle kam. Dafür muss man allen involvierten Personen ein Kränzchen winden, denn die Infrastruktur im Eselriet hat sich damit extrem positiv verbessert». Als einzigen Wermutstopfen sieht der neue EIE-Headcoach allerdings darin, dass «wir leider erst spät mit der ersten Mannschaft und dem gesamten Nachwuchsbereich in der eigenen Halle trainieren können und in der Vorsaison weiterhin darauf angewiesen sind, dass wir mit allen Teams auswärts trainieren können und weiterhin viele hunderte Kilometer zurück legen müssen». Und da müsse sich der EIE als ‘Untermieter’ «halt mit teils unpopulären Trainingszeiten begnügen, denn 2. Liga-Eishockey ist eben bei vielen noch ein Feierabend-Sport und einheimische Teams haben in den jeweiligen Eishallen (Kreuzlingen, Weinfelden, Bäretswil) Heimrecht».

An Bewährtem und gut Funktionierendem festhalten

Vorausblickend auf die Saison 2019/20 glaubt Giorgio Giacomelli «nicht, dass sich bei uns in der Vorbereitung vieles und grundlegendes verändern wird. Wir werden weiterhin zwei Mal in der Woche irgendwo auswärts trainieren müssen und ein Mal pro Woche ein Testspiel austragen. Das hängt aber auch davon ab, welche Vereine uns zu solchen Vorbereitungsspielen einladen». Geplant sei, wie bisher, «ein Trainingsweekend, das wir vermutlich auch wieder in Flims durchführen».

Giacomelli erhält mit Roman Diethelm neuen Assistenz-Trainer…

Der neue EIE-Assistenz-Trainer an der Seite von Headcoach Giacomelli für die kommende 2. Liga-Saison 2019/20 heisst Roman Diethelm. Der im Februar (15.) 39jährig werdende Thurgauer kann auf eine lange und höchst bewegte Aktivkarriere zurückblicken. Der einstige Verteidiger spielte beim HC Thurgau unter anderen Nachwuchskategorien bei den Elite-B und TOP Novizen, ehe er in der Saison 1997/98 als Leihspieler bei Frauenfeld in der Erstliga zum Einsatz kam. 1998/99 spielte Diethelm für den HC Thurgau in der Nationalliga-B, 1999/2000 wieder als Leihgabe bei Frauenfeld (1. Liga). 2001/02 war der kommende EIE-Assistenz-Trainer in Norwegen bei Lorenskog vierzehn Mal im Einsatz, in der gleichen Saison nach seiner Rückkehr aus Skandinavien dann wieder bei Erstligist Frauenfeld. 2002/03 trug Roman Diethelm dann das Dress des SC Langenthal (NLB), dann zwei Jahre lang wieder jenes des HC Thurgau (ebenfalls Nationalliga-B), wechselte darnach für ein Jahr zu Visp, mit weiteren Stationen in Martigny, gefolgt von Sierre (zwei Jahre) und Biel (eine Saison), sowie zwei Winter lang bei Olten und dann zurück bei Thurgau (alles NLB-Spielorte). In der Saison 2010/11 wechselte der Verteidiger als Leihgabe zu Winterthur in die Erstliga. Ab 2012/13 spielte Diethelm noch vier Saisons lang bei Frauenfeld in der Erstliga, zuletzt in der zweiten Mannschaft der Thurgauer. 2015/16 war Diethelm Headcoach bei Thurgaus U15, 2017/18 führte er in der gleichen Position Weinfelden und übernahm später den Job als Assistenz-Trainer bei Thurgau U20 (Elite-B) und Frauenfeld (1. Liga). Roman Diethelm brachte es in der zweithöchsten Spielklasse auf insgesamt 449 Einsätze (387 Qualifikation- und 62 Playoff-Spiele), sowie 242 Erstliga-Spiele (189 Qualifikation- und 53 Playoff-Partien).

…und hofft von seiner grossen Erfahrung und neuen Ideen profitieren zu können

Giorgio Giacomelli kennt seinen neuen Assistenten «persönlich noch nicht, doch Leute, die ihn kennen, die haben mir ein sehr gutes Feedback über ihn gegeben und darum freue ich mich besonders auf die Zusammenarbeit, zumal Roman zuletzt in diesem Aufgabenbereich gearbeitet hat und im letzten Winter als Headcoach noch versuchte, Weinfelden vor dem Abstieg aus der Erstliga zu retten. Roman Diethelm hat sicher sehr viel Erfahrung, dank seiner langen sportlichen Aktivkarriere in der zweithöchsten Spielklasse». Er sei «sehr gespannt über die Zusammenarbeit und ich denke, dass er auch einige ganz andere Ideen hat als ich selbst».

Roman Diethelm wird die EIE-Junioren Top trainieren

Roman Diethelm, der in der laufenden Saison 2018/19 noch Cheftrainer bei Erstligist Frauenfeld ist und zusätzlich als Trainer an der Sportschule Frauenfeld und bei der U14 EST-Auswahl tätig ist, wird beim EIE in einem siebzig Prozent Pensum für den sportlichen Teil des EIE-Nachwuchsbereiches verantwortlich sein, zudem den Trainerposten bei der EIE-Junioren TOP-Mannschaft übernehmen. Giorgio Giacomelli sieht dabei keinen Interessenkonflikt mit seinem neuen Assistenz-Trainer. «Wir werden die Trainingszeiten der ersten- und Junioren TOP Mannschaft entsprechend ansetzen und die Meisterschaftsspiele sind so fixiert, dass die erste Mannschaft in der 2. Liga jeweils samstags und die Junioren TOP sonntags spielen». Das Coaching werde durch das Duo Giacomelli/Diethelm «wohl aufgeteilt wie bisher», so Giacomelli weiter.

Es gibt keinen vorzeitigen Wechsel von Dieter Wieser zu Giacomelli

Dazu gilt noch zu vermerken, dass Dieter Wieser die laufende Saison 2018/19 (restliche Gruppenspiele und anstehende Play-Offs) in seiner Funktion als EIE-Headcoach zu Ende führen wird. «Auch wenn jetzt schon feststeht, dass ich die Mannschaft als Nachfolger von Dieter übernehmen werde, gibt es keinen vorzeitigen Wechsel», so Giacomelli. Wieser/Giacomelli haben sich heuer, wie in den vergangenen Jahren das Duo Wieser/Wegmann zu einer Aufgabenteilung entschieden. «Dieter Wieser übernahm die Stürmer, ich die Verteidiger» und dann bemerkte Giacomelli, dass «diese Aufteilung noch wichtig war, als wir mit vier Blöcken unterwegs waren». Inzwischen ist das EIE-Kader geschrumpft und «da wir jetzt praktisch nur noch mit 15 bis 16 Spielern unterwegs sind, ist das nicht mehr so wichtig. Wieser ist jetzt für die Aufstellung und Einsatzplanung verantwortlich und ich übernehme die Einzelkritik und Spielerkorrekturen».

Punktuelle Kadermutationen wohl wie alle Jahre

Punkto Kadermutationen konnte sich Giorgio Giacomelli noch nicht definitiv äussern. «Erste Gespräche mit den Spielern fanden statt. Sportchef Mike Häbig und unser Mannschaftsleiter Cédric Wiederkehr werden in einer zweiten Runde nochmals mit allen Spielern sprechen». Er könne sich aber vorstellen, dass «es wie alle Jahre gewisse Mutationen geben wird. Wir müssen uns aber darauf gefasst machen, dass das Gesicht unserer Mannschaft sich auf die kommende Saison 2019/20 verjüngen wird und wir die Verantwortung im Team auf verschiedene und mehrere Schultern entlasten müssen».  

 


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