Spielbericht 1. Mannschaft, Sa.28.10.2006 20:00 gegen Wallisellen, Feld: Eselriet

Eishockey: Meisterschaft 2. Liga, Gruppe 2: Illnau-Effretikon – Wallisellen 4:5 (3:2, 0:1, 1:1; 0:1) n.V.

Ein Hockeyspiel(?) voller Fragezeichen

Vor Wochenfrist gewann der EHC Illnau-Effretikon (EIE) gegen Prättigau-Herrschaft in der Verlängerung. Im Heimspiel gegen Wallisellen ereilte den EIE nun das Bündner-Schicksal. In der dritten Minute der Verlängerung besorgte Ricargo Basarte mit einem Schuss von rechts den 5:4 Sieg Wallisellens. Hinter die Spielleitung des Duos Strobel/Stobbies muss allerdings ein faustdickes Fragezeichen gesteckt werden.

Was läuft hier falsch, wenn Spieler lautstark verkünden, auf Grund solcher Ereignisse möglichst schnell mit dem Hockeysport auf zu hören? Was bringt langjährige verdienstvolle Vereinsfunktionäre frustriert dazu, ihre Tätigkeiten am Rande eines Hockeyspieles in Frage zu stellen? Was treibt die sowieso wenigen Zuschauer auch noch aus den Stadien im regionalen Hockeysport? Was ist faul, wenn Trainer ihren Aufgabenbereich als Förderer des Hockeysportes nichts mehr positives abverlangen können und der Meinung sind, ihre Zeit gescheiter anderswo zu investieren? Wie kann es sein, dass sich zwei Mannschaften wie Prättigau-Herrschaft und Illnau-Effretikon einen hochklassigen, auf überdurchschnittlichem Niveau stehenden Punktekampf liefern und eine Woche später scheinbar ein völlig anderes Regelwerk angewendet wird und das Schiedsrichterduo Strobel/Stobbies auf dem Eselriet eine völlig andere und äusserst kleinliche Regelinterpretation an den Tag legen, als Werner Landl/Ferdinand Lampert in der Eishalle Grüsch? Bereits im Eröffnungsspiel der Gruppe 2 mit St. Gallen Lakers und Illnau-Effretikon zeigte sich, wie der Verband es zu Stande gebracht hat, aus dem bisherigen attraktiven Hockeysport eine belanglose Freizeitbeschäftigung zweiter Mannschaften zu machen. Der Verband muss sich nicht wundern, wenn nach solchen Spielen(?) wie man es samstags in Effretikon vorgesetzt bekam, kein einziger Zuschauer mehr ins Stadion geht. Einst proklamierte der Verband schnelle Spiele. Unterbrüche wurden auf wenige Sekunden beschränkt. Was Stobel/Stobbies mit ihrer Regelinterpretation im Kantonalderby EIE gegen Wallisellen bot, war abschreckend, kontraproduktiv für das gesamte Spiel. Was vor Wochenfrist in Grüsch noch seine Gültigkeit hatte, Rasse und Klasse, Einsatz, Tempo und Körperkontakt, war samstags verboten. Stobel/Stobbies haben das Derby von Beginn weg gepfiffen. Erschreckend dabei. Das Schiedsrichterduo zeigte nicht mal eine konstante und klare Linie. Erst wurden die Platzherren in allen Aktionen klar benachteiligt, dann kompensierte das Duo und belegte unter anderem auch den gegnerischen Coach Sepp Brun mit einer Spielerdauer-Disziplinarstrafe.




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