Spielbericht 1. Mannschaft, Sa. 02.10.2004 20:15 gegen Luzern Lakers, Feld: Luzern

Eishockey 2. Liga, Gruppe 1: Luzern Lakers – Illnau-Effretikon 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)

Dem hohen Erwartungsdruck nicht gewachsen

hmi. Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) verlor den diesjährigen Saisonauftakt der Eishockey-Zweitligisten, gleichbedeutend dem ‚Hammerspiel’ der Startrunde bei Meisterschaftsfavorit Luzern Lakers mit 1:4 (0:1, 1:1, 0:2). Die Innerschweizer wirkten von Spielbeginn weit aggressiver, zielstrebiger und vorallem vor dem gegnerischen Tor resoluter und hatten in der Person des ehemaligen Profis Roger Thöny einerseits die treibende Kraft, anderseits ihren zweifachen Torschützen. Bester EIE-Akteuer war mit Abstand Keeper Mike Häbig.

EIE-Trainer Dieter Wieser zeigte sich zuversichtlich für den Saisonstart. „Wir sind gerüstet und haben als letzte Vorbereitung das Turnier in Küssnacht am Rigi gewonnen“. Auch wenn es das erste Punktespiel sei, „kann man doch schon von einer Standortbestimmung reden“, betonte Wieser. Wo er mit seinem Team aber wirklich liege, wisse er tatsächlich nicht so genau. „Wir haben aber im Vorfeld der neuen Meisterschaft härter und intensiver gearbeitet als in den vergangenen Jahren“. Dass nach knappen zehn Sekunden Spielzeit Stefan Maihöfer zur ersten guten Möglichkeit kam, Häbig aber auf dem Posten fand, sollte für dieses Treffen so typisch werden. Maihöfer entpuppte sich nämlich im weiteren Verlauf als Flügelstürmer der ersten Luzerner-Linie (an der Seite von Lustenberger und Center Thöny) zum steten Unruheherd. Des weiteren sollte Mike Häbig an diesem Abend zum vielbeschäftigsten Spieler avancieren. Häbig hatte stets alle Hände voll zu tun und verdiente sich mit zahlreichen guten Paraden die absolute Bestnote. Häbig war es auch, der Illnau-Effretikon bis in die Schlussphase im Spiel hielt. Erst ein Doppelschlag in der 54. Minute innert 72 Sekunden zerstörte bei den Gästen sämtliche Träume eines ersten Punktegewinnes.

Dass sich bereits zu Spielbeginn zahlreiche brenzlige Situationen vor Mike Häbig abspielten, unterstrich mit aller Deutlichkeit, dass Luzern Lakers wesentlich besser gestartet war. Die Innerschweizer fanden schneller ihren Rhythmus, bemühten sich stets, sich im gegnerischen Drittel festnageln zu können und strebten mit Vehemenz die Führung an. Anderseits bekundete Illnau-Effretikon Mühe mit der Angriffsauslösung. Viele Pässe landeten beim Gegner und vor dem gegnerischen Tor, da wirkten die Gäste weit weniger resoluter als die Luzerner. Die erste EIE-Chance vergaben Kessler/Nicolai, nachdem Maihöfer mit einem Steilpass an die blaue Linie alleine auf Häbig los ziehen konnte (5.). Gleich die erste Powerplaychance nutzte Luzern Lakers. Andreas Meisterhans, seit einer Woche gesundheitlich angeschlagen, spielte handicapiert durch die Grippe, klar unter seinen effektiven Möglichkeiten und vermochte im gesamten Spiel nie zu überzeugen. Dafür musste der EIE-Defensivakteur in der 6. Minute als erster Spieler in die Kühlboxe. Angeführt von Roger Thöny, der die Scheibe hinter dem eigenen Tor ins gegnerische Drittel trug, zog Luzern Lakers anschliessend das erste Überzahlspiel auf, welches Burkart erfolgreich abschloss. Begünstigt durch diesen Führungstreffer stieg das Selbstvertrauen der Platzherren. Es rollten jetzt weitere Angriff auf Häbig zu. Der EIE-Schlussmann verhindert mit vielen gelungenen




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